Lisicki und das Wimbledon-Turnier 2014

323 Beiträge / 0 neu
Letzter Beitrag
jens
Offline
Lisicki und das Wimbledon-Turnier 2014

es ist wieder so weit für Lisicki ... Wimbledon steht vor der Tür.

letztes Jahr Finale - 1.400pkt sind zu verteidigen !!!
davor auch immer ganz gut in Wimby. Rasen ist ja ihr Lieblingsbelag.

sie kein vorbereitungs-metsch auf rasen gemacht. machen andere aber auch nicht. dafür war lischen aber auf der wta-players-party.

Auslosung diesmal recht schwer. ihr opfer (FO-siegerin) wartet erst im HF auf sie. da hat sie ne richtige aufgabe. vorher müsste zb noch leute wie ivanovic , jankovic oder halep aus den weg geräumt werden. das ist ein langer weg für die trophy. naja geschont hat sie sich die letzten wochen und monate ja ... aber hat sie auch die kondi dem opfer solange hinterherzujagen.??

zuletzt hatte sie aber auch wieder mit verletzungen zu kämpfen...ganz zu schweigen von ihrem dünnen nervenkostüm. der druck ist schon gewaltig.
ob sie bis zum bitteren ende spielen wird ?? gut möglich das sie die halali (jagd) auch frühzeitig abbricht.??

lischen an nr.19 gesetzt...heisst ab R3 kann jemand aus den TOP16 warten ( ivanovic nr.11)
R1 gegen glushko
naja, hat letzte woche gegen beck verloren. da wir lischen ja wohl genug zeit haben, ihr spiel zu justieren.

kk46
Offline

2. Runde kann schon ziemlich schwierig werden für Lisicki.

Markus
Offline

Ich bin da auch vorsichtig optimistisch. Pliskova ist eine starke Aufschlägerin, also genau das, was man auf Rasen braucht (noch extremer wäre Vandeweghe, aber das überlassen wir Muguruza). Pliskova hat nicht umsonst in Nürnberg sowohl das Einzel- als auch das Doppelfinale erreicht und ist in diesem Jahr in ausgezeichneter Form, hat ja auch Görges in Pattaya im Halbfinale die Grenzen aufgezeigt, dann aber im Finale gegen Makarova verloren.

kk46
Offline

Pliskova steht im Race auch deutlich vor Lisicki. Aber zunächst mal Glushko, allerdings wäre eine Niederlage auf dem Center Court für Lisicki da schon eine ziemliche Blamage, Form hin oder her.

Markus
Offline

Das würde man dann "worst case scenario" nennen, aber davon gehe ich nicht aus. Bei Pliskova sieht die Welt hingegen anders aus. Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass Lisicki gegen Halep gewinnt, aber so weit muss es erst mal kommen.

Markus
Offline

Wie zu erwarten war: die Wege von Hingis und Lisicki haben sich getrennt.

veischede
Offline

Ich bin mal gespannt, wen Sabine als nächsten Trainer präsentiert! 

Markus
Offline

Jetzt kommt erst mal Richard. Dann...gute Frage. Fissette ist besser bei Simona aufgehoben, Rodriguez hat Na Li. Högstedt wäre glaube ich noch frei, aber ob der sich das antut mit dem Pocher...mal abwarten.

kk46
Offline

Na ja, Hingis hat als Trainerin bislang auch wenig Erfolg gehabt. Aber hier ist sie jetzt zumindest schon mal frei für einen Neuanfang.

Ich bin ja mal gespannt, ob Lisicki bei einer frühen Niederlage wirklich erst wieder in Stanford starten wird. Das wären dann immerhin 4 bis 4,5 Wochen Pause.

Knecht001
Offline

wenig erfolg als trainerin... es scheint so, dass alle bisherigen trainer oder berater von lisicki recht wenig erfolg hatten. woran das wohl liegen könnte, hmm??

eat, sleep, GENIE, repeat...
kassandra
Offline

über etwaige qualitäten als trainerin sagt das scheitern  der lisicki-episode nichts aus,  wenn sie auch selbst wohl mit einer sehr bunten psyche ausgestattet ist ( s. nur z.B. leichter durchbruch bei FO final vs graf,  bemerkenswerte mutterbindung pp.), sie selbst hat jedenfalls bewiesen, daß sie über sieger-gen und sieg-mentalität und üppige erfahrung im spitzensport  reichlich verfügt, und dies durchaus aktuell, s. u.a. auch finale eastbourne. Kurzfristigen erfolg hatte dieser traineract, da sie zu beginn ziemlich sicher damit anfing, das begabungspotential lisickis hochzuloben - was jeder trainer anfangs bei jeder neuverbindung tun wird,  die aussichten auf verbesserung sind ja voraussetzung für eine übernahme, sonst würde er es nicht machen. das sie nicht vorausgesehen hat,  das nach dem beflügelnden lob die notwendigen korrekturen binnen kurzem  die interaktion  mit lisicki  tiefgefrieren wird, kann man ihr nur bedingt vorwerfen, sie hat offensichtlich eine begrenzte sektorblindheit, die in ihren eigenen voraussetzungen begründet ist. sie ist nicht die einzige,  die lisickis durchgehende und grundlegende fehlinterpretation hinsichtlich ihres "intuitiven tennisspiels", gründe für ihre oft maßlose selbstüberschätzung usw. nicht  wirklich erkennen konnte. das heißt  aber doch nicht - da lisickis ausgestaltung der psyche eher sehr selten im spitzentennis erkennbar ist - das sie  bei anderen verbindungen  nicht durchaus erfolgreich  coachen kann - es sei denn, es würden sich dafür zukünftige fakten zeigen.
natürlich ist es einem betrachter, dem nur die veröffentlichte persönlichkeitsstruktur nur bruchstückhaft bekannt ist, nicht erlaubt,  ferndiagnostisch  begriffe wie mischsymtomatische dissoziative  oder bipolare affektive persönlichkeitsstörung  im zusammenhang mit lisicki auch nur zu erwähnen. andererseits  gäben anklingende  verhaltensweisen, haltungen und äußerungen  m.E.  ihrem dichtesten, vertrauten umfeld  dringenden anlass,  für kompetente gesprächspartner  zu sorgen,  welche die ganz offensichtlichen  hindernisse für einen  ihrem talent entsprechenden erfolg - den sie selbst doch  ganz intensiv anstrebt -  erkennen und zutreffend bewerten  kann, um änderungen möglich zu machen. dies ist nach dem häufigen ruf  nach einem mentaltrainer für sie auch allgemeine erkenntnis. leider aber  würde ich eher ein nicht unerhebliches verhinderungspotential des engen umfeldes aus falschverstandener besorgnis um sie vermuten. es bleibt daher bedauerlicherweise lediglich,  ihr alles gute für ihre weitere entwicklung zu wünschen. dafür wäre es - so blöde und mißgünstig es sich anhören könnte -  langfristig kontraproduktiv, wenn sie  bei den bestehenden tennis-spezifischen etwas absurden voraussetzungen  wieder eine  manische  glückssträhne erwischte. nein, nein !  ich  erfreue mich durchaus an ihren guten spielen, allerdings aus erwähnten gründen cum grano salis ...
 

sag niemals nie ...

Grantler
Offline

Kassandra, Deine Analysen sind nicht zu toppen...

...daher von mir ein (nicht) ernstgemeinter Vorschlag für das Traineramt bei Frau Lisicki:

Wie wärs denn mit Boris Becker? Wenn der "DJoker" erkennt, dass BB doch langfristig ihm nicht weiter hilft, dann könnte Lischen doch "zuschlagen".

Mit RTL und ntv  und  Pocher "im Boot" wäre das deutsche Damentennis dann im Fernsehen fast schon omnipräsent.
 

Yvetta
Offline

Wimbledon ohne Trainer, naja. Aber Hingis war auch eine zwiespältige Wahl. Ich habe immer den Eindruck, die will selbst noch etwas reißen, und das geht nicht gut zusammen mit Trainerin sein. Nur wäre man bei Lisicki ganz froh, sie würde welchen Trainer auch immer mal so lange behalten, dass er etwas bewirken kann. Es ist schon erstaunlich, was es für einen Unterschied macht, ob jemand an seinen Schwächen arbeiten will oder nicht. Eine gewisse Einsicht in sich selbst bringt auch beim Tennis was.

Yvetta
Offline

Und bei ihr finde ich es wirklich schade, dass sie keinen Weg findet, mehr aus ihrem Talent zu machen. Sie kann so gut spielen. 

kassandra
Offline

@ grantler: BB  finde absolut eine optimale möglichkeit, allerdings wäre seitens des ständigen begleiters unbbedingte vertragsklausel:
first: unconditional clause under conclusion of the severability clause :  never broom closet in operating distance.

ps:  schade, daß ich nicht selbst herausfinden durfte, ob das unernst war

sag niemals nie ...

jens
Offline

wer war jetzt eigentlich am längsten mit lisicki zusammen.??

sanchez
orlik
fissett
hingis

dürfte eine recht knappe angelegenheit sein...

Markus
Offline

Ich glaube, das geht klar an Hingis. Fünf Monate hat sonst keiner durchgehalten.

Knecht001
Offline

ich bin hin und weg, kassandra... Biggrin

eat, sleep, GENIE, repeat...
Julie
Offline

Hmm, bisher haben dieses Jahr immer die Vorjahresfinalisten die Slams gewonnen. Könnte das vielleicht ein Zeichen sein?

Spin
Offline

Ich glaube nicht, dass Lisicki das Turnier gewinnt. Aber eine andere Deutschin ist gut in Form. Aber das ist nicht das Thema. Ich glaube das Lisicki alle 2 Jahre gut in Wimbledon ist.
2011: Halbfinale 2013: Finale 2015: ?

kk46
Offline

Lisicki hat generell in den ungeraden Jahren ihre beste Saison.

2009: Top
2010: Flop
2011: Top
2012: Flop
2013: Top
2014: bislang Flop

kassandra
Offline

die hier erstellen fundamentalstatistiken - mehr davon ! - sind wahrlich überwältigend,  ich werde mal ein brainstormteam zusammenstellen,  ich alleine komme nicht zu einer tragfähigen ergebniswertung  und der dazu erforderlichen  list of kind recommendation for to do selection...

sag niemals nie ...

kassandra
Offline

übrigens ist vielleicht noch aufgefallen, das  Martina Hingisová Molitor, bekannter unter ihrem künstlernamen Martina Hingis sich ( noch? nicht,  oder hab ich wieder mal was verpasst?)  aber auch garnicht zu der schmerzlichen trennung von Lisicki  geäußert hat.

sag niemals nie ...

Markus
Offline

Wozu auch ? Die hat jetzt andere Sorgen. Von Fissette hörte man auch nichts, da kursieren nur Gerüchte, er wollte einen Fitnesscoach ins Team installieren, was der Madame angeblich gar nicht gepasst hat.

Markus
Offline

Ich schau mir grad das Finale von 2013 an. In der Form gewinnt sogar Glushko locker in zwei.

kk46
Offline

Lisicki ist bislang noch ohne Top 50 Sieg im Jahr 2014. Da wird man dann schon ab der 2. Runde sehen können, ob sich das ändern wird.

Julie
Offline

Was echt? Oh, das ist ja echt kein gutes Zeichen.

Aber das Finale kann man echt nicht so ohne Kontext bewerten, sie war platt nach den ganzen Dreisatzmatches und hat den Druck gespürt, das hat man im Finale total gesehen.

Markus
Offline

Wenn ich daran denke, wie ich damals mit Lisicki mitgefiebert habe, muss ich sagen, dass das in diesem Jahr sicher nicht der Fall sein würde. Das liegt erstens an Pocher und zweitens an ihrer zweifelhaften Einstellung zum Profitennis, die sich in den letzten zwölf Monaten herauskristallisiert hat.

veischede
Offline

Da kann ich Markus nur zustimmen!

Julie
Offline

Ich fieber trotzdem mit, sie ist so eine Frohnatur auf dem Platz, das hat man selten und kann, wenn es nicht allzu mies läuft, auch über eigene Fehler lachen. Das ist mir tausendmal lieber als solche Ice Queens wie Sharapova oder Serena.

Markus
Offline

Ja, die will ich noch weniger im Finale sehen. Es sind einfach zu viele Dinge in den letzten zwölf Monaten passiert, die sie jetzt nicht gerade sympathischer gemacht haben wie fragwürdige Absagen und unverständliche Trainerentlassungen. Vielleicht schafft es ja eine andere Deutsche ins Finale, mal sehen. Nichts ist seit letztem Jahr unmöglich.

Seiten