Verblassender Hype?

45 Beiträge / 0 neu
Letzter Beitrag
Raugart
Offline
Verblassender Hype?

Einfach nur freuen..... das muß m.M.n. auch tun, wenn man sie heute (Erstrundensieg  Peking 29.9.2013)  sah und sich die Zeit nach Wimbledon mal in die Erinnerung zurück ruft. Höhenflug Wimbledon und Tage danach bei der "Danke"Tour durch die Medienanstalten. Und was kam danach: eigentlich nur Rückschläge- Handverletzung/Krankheit/Absagen/Trainer. Daß Sabine in Fernost spielt , ist wohl eher der "Abgesang" der zurückliegenden Saison und nicht noch einmal ein achtbares Lebenszeichen.Ich denke, es gibt dort mehr NL , als Siege und gräbt hoffentlich nicht noch mehr am Selbstbewußtsein, daß sie sich eigentlich mühsam in London aufgebaut hat, aber nun schon wieder durch die lange Wettkampfpause weg ist(sein muß).
Schade , daß der Erfolg von Wimbledon nicht weiter ausgebaut wurde (jedenfalls in diesen Jahr). Denn durch ihre Faszination hätte sie die Möglichkeit, das Frauentennis viel intensiver in den Mittelpunkt zu stellen. Einmal im Jahr reicht da nicht!!!!.--- Etwas Enttäuschung(vllt auch Bitterkeit) ist schon da, weil Sabine für mich die Spielerin Deutschlands ist,die auf jeden Belag  den besten Spielerinnen der Welt Paroli bieten kann, wenn sie ausgeheilt, gesund, fit ist; was z.Zeit aber  (vom Gefühl her und den live-Bildern von heute) für mich nicht zutrifft .
   Dann , Sabine auf ein Neues 2014 , aber nicht nur Wimbledon!

Markus
Offline

Dass der Hype schneller vorbei war als er gekommen ist, ist einzig und alleine die Schuld von Sabine selbst bzw. ihres Managements. Ich möchte nur mal an die legendäre Pressekonferenz nach Wimbledon erinnern, die den Aussagen von Ypsilanti 2008 im hessischen Wahlkampf ("nicht mit den Linken") in nichts nachstehen.

- kurzfristiges Ziel: Einzug in die Top 10
- langfristiges Ziel: Teilnahme in Istanbul

Lisicki stand damals auf Rang 9 im WTA-Race, abzüglich Bartoli sogar auf Rang 8. Und wie wurden diese beiden Ziele umgesetzt ?

- Absage Stanford
- Absage Toronto
- Absage Tokio
- Entlassung des Erfolgstrainers Fissette

Beim besten Willen, hier wurde der Fan regelrecht verarscht. Lisicki entlässt ihren Trainer am selben Tag, an dem sie sich für Tokio krank meldet. Wenn ich angeblich krank bin, ist meine letzte Sorge, ob ich mich von meinem Trainer trenne. An Glaubwürdigkeit hat Lisicki jedenfalls seit Wimbledon nicht gewonnen - womit wir wieder bei den Parallelen zu Ypsilanti wären.

tenniskarte
Offline

Mir hat das Match heute gegen Scheepers sehr gut gefallen. Aber das war eben gegen Scheepers. Die nächste Runde dürfte schon deutlich schwerer werden u. danach gegen Na Li ? Bleiben wir besser in der Gegenwart. 
Mich hat diese Saison auch genervt, die vielen Absagen u. das rumgeeire mit den Trainern, konnte ich jetzt keine klare Linie erkennen. 
Wimbledon! Ja, das war toll, leider ohne Titel. Die Frage, die sich mir stellt: wären nicht soviele ausgefallen, ob sie es dann auch bis ins Finale geschafft hätte? Bekanntlicherweise macht es keinen Sinn, darüber nachzudenken. 
Wir hoffen mal, dass es aufwärts geht, und für die Medien ist sie allemal besser geeignet als jede andere, wieso, weshalb, warum auch immer. Die Berlinerin ! 

Markus
Offline

Naja, es ist nun nicht Lisickis Schuld, wenn sich Azarenka bitterlich verletzt in Runde 1 (das war wirklich nicht schön anzusehen) und Sharapova gegen Larcher de Brito die Arbeit einstellt. Und Williams wurde bekanntlicherweise selbst von ihr entsorgt, in sofern war der Finaleinzug verdient. Nur habe ich das Gefühl, dass ihr das Leben im Rampenlicht danach wichtiger war als wieder ihrer regulären Arbeit nachzugehen. Und so kann man alles aufbauen, nur keinen Hype.

Choke
Offline

Lisickis Finaleinzug in Wimbledon lag sicher nicht an den "Ausfällen", dem frühen Scheitern einiger Favoritinnen. Lisicki hat erst Schiavone und Vesnina weggefegt. Dann war Sam Stosur auch ihre erwartete Drittrundengegnerin und Williams ihre erwartete Achtelfinalgegnerin sowie A.Radwanska ihre erwartete Halbfinalgegnerin. Lisicki hatte nur im VF eine Überraschungsgegnerin mit Kanepi, die nämlich in Runde 2 Kerber geschlagen hatte. Also bis auf gegen Kerber musste Lisicki in ihrer Hälfte gegen ale Brocken spielen. Die Favoritenstürze gab es v.a. in der anderen Hälfte, wo Bartoli gespielt hat. Bartoli hat von den Favoritenstürzen profitiert. Also das Ausscheiden von Azarenka, Sharapova usw. hat für Lisicki auf dem Weg ins Finale nichts geändert. Vielleicht war das sogar ein Nachteil. Ein Finale gegen eine namenhaftere Gegnerin wäre sogar leichter gewesen. Sie hätte befreiter aufspielen können. Gegen Bartoli haben sie alle als Favoritin gesehen. Dem Druck war sie nicht gewachsen. Sie konnte mit der Situation nicht umgehen. So sehe ich das.

Tobias
Offline

Ich bin absolut deiner Meinung Choke. Vor dem Finale wurde sie von den Medien hochgejubelt, den Titel hätte sie ja schon sicher als Rasenqueen von Wimbledon.
Ich glaube auch, dass die mediale Berichterstattung neben dem Fakt, dass es das bisher wichtigste Match ihrer Karriere war, der Hauptgrund für ihre Präsenz und ihr Auftreten im Match selber war.
Hätten die Medien wie sonst über Tennis berichtet, nämlich fast gar nicht, wäre gar kein so großer Hype um sie entstanden. Denn ich glaube nicht, dass sie versucht hat, die Medien auszublenden, sie wird viel über sich gelesen haben, was auch wieder zusätzlichen Druck aufgebaut hat. Als sie dann gemerkt hat, dass sie dem Erwartungsdruck nicht standhalten konnte, verzweifelte sie natürlich auf dem Court und das konnten Millionen von Zuschauern live mitverfolgen. Mir tat sie damals wirklich sehr leid.

Aber und jetzt kommt das aber: anstatt den nach Wimbledon ausgesprochenen Zielen Taten folgen zu lassen, hat sie eher eine Menge Leute enttäuscht:
ihren Ex-Trainer und Vater des Wimbledon-Erfolgs, Wim Fissette, die Medien, die auch ausgiebig über ihre Absagen berichtet haben und ihre Fans, die gehofft hatten, sie spielen zu sehen und dass es wieder aufwärts gehen würde mit einer zweiten starken Frau im deutschen Tennis.

Das ist der Punkt wo ich sagen muss, Finale von Wimbledon, schön und gut, aber was dann...? Da fehlt der Wille, der Ehrgeiz, die Mentalität, das Durchbeißen.
Und deswegen denke ich, wird sie wohl Jahr für Jahr in Wimbledon gut dabei sein, außerhalb Londons bleibt sie, wenn sie nicht ihre Einstellung gründlich überdenkt und ändert, totales Mittelmaß!

jens
Offline

ja der hype ist jetzt wieder vorbei.

lisicki hätte nach wimbledon gleich nachlegen müssen und weitere turniere spielen sollen. die hätte sie noch nichtmal gewinnen müssen...aber dann wären dort trotzdem ein haufen dt. journalisten anwesend und hätten nebenbei auch mal tennis gezeigt. so hat lisicki nur ein paar trockenübungen bei iwelchen PR-veranstaltungen gemacht. das hatte nicht viel mit tennis zu tun.

okay, man weiss nicht wie das mit der verletzung war. die letzen wochen haben vlt auch einige "abgründe" bei ihr offenbart.
ich glaube ja sie hat vlt angst.
angst vor verantwortung. ich denke sie kommt mit dem hype und allgemein mit den medien nicht klar, auch wenn sie nach aussen anders darlegt.
lisicki kann sich nicht so richtig einem trehner anvertrauen.
die medienauftritte wirkten auch eher gestellt.
ich stelle mal auch die behauptung auf, dass sie in wimbledon angst hatte ein GS zu gewinnen. die bürde die beste zu sein, kann sie nicht so richtig tragen. das ist aber nur eine vermutung...
momentan sieht es so aus, als wolle sie sich etwas zurückziehen....sie sagt ziemlich vieles und vielen ab.?????

Heinrich
Offline

also ich würd mal warten sie is jetz sicher bald viel im fernsehen alle rückblicke und ehrungen...je mehr leute sie kennenlernen je mehr fans kriegt sie und die wollen dann auch tennis sehen

Sabine Lisicki Fan

Markus
Offline

Stimmt. Was aber wohl nicht passieren wird. Schau dir mal nur die WTA Championships an: Gruppenspiele im Livestream trotz deutscher Beteiligung. Wo sind wir denn ?

Heinrich
Offline

Ja also nichts gegen Kerber aber wenn Bine da am start wäre käme es sicher....Kerber is halt eher nich so ich sag mal als star geeignet.

sehr schade das die verletzung kam nach wimbledon sonst wäre sie sicher dort und dann vielleicht sogar halbfinale oder finale auf dem echten sat.1 wenn Bine drin wäre.

Sabine Lisicki Fan

Markus
Offline

Lieber ein Wunschdenken als gar kein Denken. Lisicki stand ohne Bartoli nach Wimbledon auf Platz 8 im Race - folglich auf einem Qualifikationsplatz. Und beim besten Willen, die Absagen von Stanford und Toronto hatten mehr mit PR-Terminen als mit Verletzungen zu tun.

Heinrich
Offline

Das sagen immer alle über Bine sie sei nich verletzt...machen witze über sie deswegen aber sie liebt Tennis warum sollte sie nich spielen wollen?

Sabine Lisicki Fan

Choke
Offline

Den Eindruck von Markus kann ich nur bestätigen. Lisicki ist zwar sehr verletzungsanfällig (zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt ihrer Karriere). Aber nach Wimbledon schien sie schon erst einmal etwas verschnaufen zu wollen. Bis zu ihrem ersten Turnier nach Wimbledon wäre nur eine Woche Pause gewesen. Sie brauchte etwas Abstand zu den Geschehnissen. Die 1.Turnierabsage erschien mir daher geplant und nicht aufgrund einer Verletzung. Der Verzicht auf die 2.Runde ein Osaka erschien mir auch eine Vorsichtsmaßnahme als aufgrund einer Hüftverletzung. Lisicki betonte selbst, dass sie mehr auf ihren Körper hören wolle, weil sie so ihre Erfahrungen gemacht hat. Sie will nur noch Turniere spielen, wenn sie auch 100% fit ist. Grand Slam Turniere wahrscheinlich ausgenommen. Lisickis Absage in Tokio kam aber auch etwas seltsam herüber. Das war die Geschichte mit der Trainerentlassung. Plötzlich sagt sie dasTurnier ab. In Memphis war sie die Tage vor dem Finale angeblich krank. Im Finale, wo sie ohne Chance ist, gibt sie nach einem Satz überraschend auf. Vielleicht ist es anders, als es manchmal scheint. Aber als Beobachter macht man sich doch seine Gedanken. Entscheidend ist auch der Eindruck, der hängen bleibt. Kohlschreiber hat da ebenfalls seine Erfahrungen gemacht. Seine Absage bei Olympia 2012, nachdem er 2 Tage zuvor noch in Kitzbühel Finale gespielt hat, kam auch etwas unglaubwürdig herüber, auch weil er behauptete er habe sich die Verletzung shcon zu Beginn des Turniers zugezogen. Ich finde es schade. Lisicki hatte eine große Chance auf die Top 10 nach Wimbledon. Die Chance hat sie vertan. Ob das nun wirklich nur den Verletzungen geschuldet war? Ich setze da mal ein Fragezeichen dahinter, auch wenn das vielleicht etwas anmaßend ist, da wir das sicher alle nicht ganz beurteilen können. Aber ich gehe nach meinem Eindruck, der sicher auch trügen kann.

Heinrich
Offline

Der belgier war doch schon nach wimbledon entlassen der war gar nich mit in new york

Sabine Lisicki Fan

jens
Offline

ja, das kann gut sein.
wenn lisicki bei der WM spielen würde, hätten alle darüber berichtet und auch die gruppenspiele live gezeigt.!!!
allerdings sieht man, dass das ganze nicht wegen "tennis" ist....und genau da liegt wohl auch bisschen das problem für lisicki......das der hype nicht unbedingt mit ihrem tennis oder allgemein mit tennis zusammenhängt, und lisicki sich von dingen anstecken lässt, die nicht viel mit tennis zu tun haben (stichwort rampensau).
die frage bleibt, wie ernst nimmt lisicki das tennisspielen. mögen tun es ja alle spielerinnen iwie...das reicht also nicht.

Raugart
Offline

Ich schätz das schon so ein, daß Tennis äußerst wichtig ist! Die Absagen sind vermutlich auch aus Vorsicht vor tiefgreifenden Verletzungen geschehen, sie fühlt sich dann nicht richtig fit.Ich sehe auch, daß das Wimbledon-Ereignis weiterhin in ihrem Kopf herumspuckt, auch in der Hinsicht, ob sie jeweils wieder so gut dann beim Wimbledon-Ereignis in Zukunft sein kann und dafür fit bleibt und erst wieder in einem 3/4 Jahr!?----- In Luxemburg wollte sie gewinnen , war riesig enttäuscht von Spielverlauf gegen Caro (Tränen versteh ich dann voll und ganz) , aber daß sie dann trotzdem noch fast den 2. Satz siegfreich gestalten konnte, ist eigentlich auch ein Beweis, wie mental sie stark sein kann.
Am Mittwoch soll sie ja bei Sterntv auftreten; vllt. gelingt es den Moderator mal mehr in ihr Tennis-Innenleben einzudringen(v.a.Dingen Unterschied Rasen/Hartpltztennis), was ich bei all den and. TV-Auftritten , die ich sah, vermißte.

Heinrich
Offline

Die leute lieben tennis wenn es ganz viel emotion hat wie bei Bine oder früher zB Becker...er war immer der grösste star obwohl nach siegen besser war aber geliebt wurde boris. Darum is Bine so wichtig für Deutschland. Beim fed cup war die beste stimmung in stuttgart beim doppel von Bine

Sabine Lisicki Fan

Markus
Offline

Dass ich nicht lache ! Lisicki ist auf dem Platz nicht mal ansatzweise so emotional wie einst Becker. Ich glaube, du solltest dir mal eine Zusammenfassung vom Wimbledonfinale 91 gegen Stich anschauen. Dann überleg mal, ob du Lisicki jemals so gesehen hast.

Warst du beim Fed Cup vor Ort ? Ich schon. Und ich kann dir sagen, dass die Stimmung am Sonntag allgemein besser war als am Samstag und zwar bei Kerber, Barthel und Grönefeld/Lisicki. Aber man kann sich natürlich alles so hindrehen, wie man es haben will.

Heinrich
Offline

Bine is auch eine frau da sieht das eben anders aus auch mal tränen das ist normal....ich sage auch nich das sie schon so gut is wie becker aber sicher die beste deutsche was emotion angeht

ja ich war beim fed cup

Sabine Lisicki Fan

jens
Offline

also da muss man #heinrich auch recht geben. emotionen kann man auf verschiedene art loswerden. die einen zerhacken ihre schläger, oder schimpfen wie ein rohrspatz und andere weinen eben.

naja bei den männern wird man die option mit dem rumheulen eher weniger sehen....zumind habe ich tsonga, berdich und co noch nicht wegen erfolglosen spielens auf dem platz weinen sehen.

frauen zeigen ohnehin weniger emotionen. das man emotionen rauslassen soll, wird aber von fast allen trehnern befürwortet. weinen tut man eher relativ spät (wenn die lage schon aussichtslos ist)....deshalb wird es auch wenig befürwortet. schimpfen oder schläger maltretieren machen aber schon einige frauen....das bekommen sie dann oft von ihren trehnern (meist männer) so beigebracht. das mit dem weinen von lisicki hat ihr sicher nicht ihr trehner oder leute in den usa so geraten. tränen sind eher eine eigenheit von lisicki , so wie die becker-faust....(eigenheiten kommen bei den medien sicher gut an....weil mit dem tennis allein können sie oft nicht viel anfangen).

ansonsten denke ich, dass gerade bei frauen nach dem spiel oft geweint wird (siehe görges fedcup). bei männern wird vlt die umkleide kurz- und kleingehackt. aber da ist es dann zu spät.

Markus
Offline

Also in puncto Emotionen sehe ich bei den deutschen Damen ganz klar Petkovic auf 1 und Kerber auf 2. Alle anderen folgen mit weitem Abstand dahinter. Unter Emotionen verstehe ich im übrigen eher sich anzufeuern oder Schläger zu zerhacken aber sicher nicht anfangen, mitten im Wimbledon-Finale zu flennen. Das ist ein Zeichen von Schwäche und Hilflosigkeit.

jens
Offline

tränen sind definitiv emotionen.
und schläger zerhacken oder schimpfen...kann man auch als zeichen der schwäche und hilflosigkeit deuten.

petko ist da klar die nr.1 wenn es um die intensität von emotionen geht. muss aber auch nicht immer gut sein.
lisicki jubelt auch. in wimbledon hat sie zb sehr stark emotional gejubelt. das würde die anderen dt so nicht machen. und lisicki lacht emotional sehr viel. wenn es schlecht läuft motzt sie zwar nicht, aber sie heult dann gern mal. danach fühlt man sich ja auch oft besser....sie macht es natürlich nicht so oft. wenn es schlecht läuft kann lisicki in der tat emotional nicht gut gegenhalten.
kerber ist emotional, aber nicht zuviel. sie zeigt wenn möglich oft die faust...und das auch mit einer gewissen intensität.  wenn es schlecht läuft, wird sie eher "bockig"...und motzt rum. kerbers emotionen sind vlt eher auf effektivität ausgerichtet. sie zeigt auch lieber eine kühle einstellung wie zb mona barthel und macht dann zu (bockig). barthel motzt und jubelt zudem insgesamt wenig.
wegen der kühlen art kommen kerber und barthel bei den medien nicht so an...die wollen eher warme leute sehen.
görges ist ja eine die viel rumdiskutiert wenns es schlecht läuft. sie jubelt glaube ich selten....okay momentan gibt es bei ihr auch nicht so viel zum jubeln.
beck ist noch zu jung um iwelche emotionen zu zeigen...obwohl es nicht verboten wäre. sie wird es wohl auch in zukunft nicht machen, eher wie errani. die medien mögen beck wohl auch nicht...obwohl ich mich da auch irren kann. das everbody-darling ist sie aber schonmal nicht.

Markus
Offline

Du sprichst den Punkt genau an: die Medien. Warum Petkovic der Liebling der Medien ist, kann man sich genau ausrechnen, eben weil sie die mit Abstand emotionalste Deutsche ist. Mit solchen Typen kann man die Menschen begeistern. Was glaubst du, was in Deutschland los wäre, wenn Petko an Angies Stelle wäre und eben nicht die drei Verletzungen in kürzester Zeit gehabt hätte. Da war die Chance auf einen Tennis-Boom da. Bei Kerber sehe ich ihn leider nicht, obwohl sie ihn mit Sicherheit verdient hätte. Und bei Lisicki fehlt eben leider die Konstanz.

Julie
Offline

Weils grad nirgendwo anders passt:

Lisicki hat wohl in Birmingham zurückgezogen, damit bleibt ihr dann mit Wimbledon nur ein Rasenturnier, falls sie bis dahin wieder fit ist.

Tobi77
Offline

Wenn Lisicki in Wimbledon nicht "liefert", werden Medien und manche Tennisfans (online) verbal über sie herfallen.Bei einem "Kaltstart" in Wimbledon wird sie kaum in der Lage sein ihr bestes Tennis zu spielen.
Dieses Jahr ist ein riesiger Rückschritt im Vergleich zum letzten Jahr, wo sie von der Zeit direkt nach Wimbledon mal abgesehen ja mehr oder weniger "durchgespielt" hat.Ich hoffe dass sie es irgendwie schafft dieses "Seuchenjahr" zu verarbeiten. Ich bin seit dem Sieg damals gegen Venus großer Fan von ihr und versuche sie in Diskussionen oft zu verteidigen, aber mir fällt manchmal nichts mehr ein, wenn sie schon wieder ein Turnier wegen `ner Erkältung absagt.Die Verletzung in Paris ist was anderes.Das kann jeder mal passieren.Aber auf Grund ihrer nicht vorhandenen Vorbereitung auf Wimbledon gehe ich davon aus, dass sie früh scheitern wird, Oder kann mir jemand mut machen? Weiß gerade nicht mehr wie ihre Vorbereitung 2011 aussah. Hat sie da zuvor ein Turnier gespielt oder nicht?

Raugart
Offline

Raugart schrieb:

Schade , daß der Erfolg von Wimbledon nicht weiter ausgebaut wurde (jedenfalls in diesen Jahr). Denn durch ihre Faszination hätte sie die Möglichkeit, das Frauentennis viel intensiver in den Mittelpunkt zu stellen. Einmal im Jahr reicht da nicht!!!!.--- Etwas Enttäuschung(vllt auch Bitterkeit) ist schon da, weil Sabine für mich die Spielerin Deutschlands ist,die auf jeden Belag  den besten Spielerinnen der Welt Paroli bieten kann, wenn sie ausgeheilt, gesund, fit ist; was z.Zeit aber  (vom Gefühl her und den live-Bildern von heute) für mich nicht zutrifft .
   Dann , Sabine auf ein Neues 2014 , aber nicht nur Wimbledon!

Das schrieb ich Herbst 2013. Es hat sich im Verlaufe der letzten Monate kaum etwas geändert. Nach wie vor fasziniert sie mich , und traurig ist es, wenn die Topspielerinnen OHNE LISICKI ihre Turniere ausspielen. Und Wimbledon kann negativ ausgehen. Das wäre sicher für viele Fans eine Riesenenttäuschung--ich richte mich leider langsam darauf ein. .....Man kann nur hoffen, daß dann ihre Tenniszeit noch nicht vorbei ist. Sie kann und konnte viele Leute begeistern!
Zusatz: Habe gerade noch einmal FB gelesen: da gibt es schon auch viele Fans , die hoffen, daß Sabine in Wimbledon spielt; die sehnen sich echt nach Sabines Mitwirken.

Julie
Offline

Ja klar, es macht in Wimbledon einfach mega Spaß, sie spielen zu sehen. Ich hoffe mal, dass sie spielt und zumindest ein oder zwei Matches gewinnen kann.

Markus
Offline

Julie schrieb:

Ja klar, es macht in Wimbledon einfach mega Spaß, sie spielen zu sehen. Ich hoffe mal, dass sie spielt und zumindest ein oder zwei Matches gewinnen kann.

Ein, zwei Matches ? Das ist für Lisicki-Fans ja fast worst case. Wird in jedem Fall interessant ohne Matchpraxis. 2011 hat sie im übrigen in Birmingham zuvor gewonnen. Also da hatte sie einige Matches zuvor.

kk46
Offline

Bei Lisicki wechseln sich jetzt seit Jahren gute und schlechte Jahre ab.
2009: gute Saison
2010: schlechte Saison
2011: gute Saison
2012: schlechte Saison
2013: gute Saison
2014: schlechte Saison

Tobi77
Offline

Markus schrieb:
Ein, zwei Matches ? Das ist für Lisicki-Fans ja fast worst case. Wird in jedem Fall interessant ohne Matchpraxis. 2011 hat sie im übrigen in Birmingham zuvor gewonnen. Also da hatte sie einige Matches zuvor.

2012 hatte sie vor Wimbledon nur ein Match und hat es trotzdem fast ins Halbfinale geschafft.Aber  momentan kann sie ja offenbar noch nicht mal Schlagtraining machen, daher erwarte ich kaum was von ihr.

Interessant finde ich das, was "kk46" geschrieben hat. es fällt wirklich auf, dass nach guten Saisons immer wieder schlechte folgen.Hoffentlich hört diese Achterbahnfahrt irgendwann mal auf. ich weiß , dass ist unrealistisch, aber vielleicht passiert es ja doch.

Markus
Offline

Man könnte fast meinen, Lisicki ruht sich nach Erfolgen zu lange auf ihren Lorbeeren aus. Wobei ich das für 2013 wirklich bestätigen kann. Es sprach eigentlich nichts gegen einen Start in Stanford und schon gar nichts gegen einen in Toronto.

Seiten