Rogers Cup 2019

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Franky
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Groenefeld/Schuurs nach tollem 6-0, 6-3 über die an 2 gesetzten Dabrowski/Xu um 21 Uhr im Finale gegen die an 1 gesetzten Tschechinnen Krejcikova/Siniakova.

 


Ob Sturm oder Schnee - Angie olé

Jochen
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Ich bin gerade am überlegen, welches Finale lächerlicher war: US Open 2018 oder das heutige ?

Kurgan
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Hat Serena aufgegeben?

Angie86
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Was war los?

Jochen
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Nach 4 Spielen aus heiterem Himmel. Arme Bouzkova.

Mayo
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Ich vermute, es ist mehr ein psychisches als physisches Problem.

Julie
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Jochen schrieb:

Nach 4 Spielen aus heiterem Himmel. Arme Bouzkova.

Bouzkova braucht man nicht bemitleiden, sie hat verloren, gegen eine wohl schon angeschlagene Serena. Und das Finale hat rein gar nichts mit dem Halbfinale zu tun, ich verstehe da deinen Kommentar nicht so ganz.

Der englische Kommentator sagte etwas von Knieproblemen.

Jochen
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Auffällig war heute, dass es vor der Aufgabe kein MTO gab. Normalerweise ist das nicht erlaubt.

Jonas
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Grönefeld hat das Doppel-Finale 5:7 0:6 verloren.

Ihre Finalbilanz ist freundlich ausgedrückt ziemlich ernüchternd.

Schwarzwaldmarie
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Aber immerhin schafft sie es relativ häufig ins Finale, dass sie diese dann meistens verliert, ist zwar ärgerlich, aber auch Final- oder Halbfinalteilnahmen sind aller Ehren wert. Anna Lena Grönefeld ist in diesem Jahr schon einige Mal ziemlich weit gekommen, was ihre Fed Cup Kolleginnen so nicht von sich behaupten können. Sie hat auch in dieser Saison bis jetzt ein schönes Sümmchen an Preisgeld gewonnen.

Grubmexul
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Oh. Was ist denn mit Euch los. So viele negativ gestimmte Kommentarean einem Sonntag Abend. An eine Abend, an dem meiner Meinung nach einsehr gutes Turnier zu Ende gut. Der Rogers Cup 2019 hatte Qualität undSpannung und mir mehr Schlaf geraubt als zulässig, und schon morgen gehtes weiter in Cincinnati.Ich hatte heute das Gefühl, dassSerena nicht rund lief. Der offizielle Grund ist eine Verletzung amoberen Rücken. In den wenigen Minuten pendelte sie wie auch gesternzwischen Genie und Wahnsinn. Asse und Winner wechselten sich mithaarsträubenden Fehlern ab. Das Ende kam in der Tat etwas überraschend.Sie geht zum Stuhl, ruft die Physio, setzt sich und heult los. Mir warklar, dass sie nicht weiterspielt. Nach ein paar wenigen Worten war esoffiziell. Sehr amüsant sind die Worte von Andreescu. "Ich weiß allesüber Verletzungen" - das sagt ein Teeny zu einer Tennis-Grandma, dielänger als Profi spielt wie sie alt ist Lol - schöne Gesten am Ende des Matches. Zugegeben: Ich hätte gerne mehr Tennis gesehen

Grubmexul
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Jonas schrieb:

Grönefeld hat das Doppel-Finale 5:7 0:6 verloren.

Ihre Finalbilanz ist freundlich ausgedrückt ziemlich ernüchternd.

Ich habe jetzt nicht die Zahlen gesucht. Aber eines fühle ich: Das Jahr 2019 wird eines der erfolgreicheren Jahre für Anna Lena Grönefeld - auch wenn es nicht zum Titel gereicht hat.
Im Viertelfinale haben Grönefeld/Schuurs brilliant gespielt. Das Halbfinale gestern habe ich nicht gesehen. Heute haben die besseren Spielerinnen gewonnen. Schuurs hatte heute einen mehr als gebrauchten Tag und Grönefeld spielte auch eher unter Durchschnitt. Der erste Satz war sehr sehenswert. Zweimal schafften beide das Rebreak. Dumm nur, dass danach gleich wieder die Aufschlagverluste einschlugen. Schuurs gab ihren gleich zweimal zu Null ab - dabei habe ich diese Woche gerade erst ihren Aufschlag so angepriesen  Scratch one-s head

Ich bleibe aber bei meiner Einschätzung: Es war ein Glücksgriff für beide, sich zusammen zu tun. Schuurs spielte ja zuvor mit Mertens, Bertens und Barty - Spielerinnen, die eben auch den Erfolg im Einzel suchen. Grönefeld hatte schon zwei Jahre keine wirklichen Erfolge mehr mit Peschke, Atawo und King. Grönefeld/Schuurs spielen ja gerade mal seit Februar dieses Jahres (Doha) zusammen. Und wenn sie weiter machen, dann holen sie sich einen Titel - davon bin ich überzeugt.

Jonas
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Ihr habt ja leider Recht. Man muss sich an jeden Strohhalm klammern. Grönefeld aktuell eigentlich die einzige deutsche Doppelspezialisten. Daumen sind auf jeden Fall dafür gedrückt, dass sie es zu den Tour Finals schafft.

Jonas
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Grubmexul schrieb:

Ich habe jetzt nicht die Zahlen gesucht. Aber eines fühle ich: Das Jahr 2019 wird eines der erfolgreicheren Jahre für Anna Lena Grönefeld - auch wenn es nicht zum Titel gereicht hat.
Im Viertelfinale haben Grönefeld/Schuurs brilliant gespielt. Das Halbfinale gestern habe ich nicht gesehen. Heute haben die besseren Spielerinnen gewonnen. Schuurs hatte heute einen mehr als gebrauchten Tag und Grönefeld spielte auch eher unter Durchschnitt. Der erste Satz war sehr sehenswert. Zweimal schafften beide das Rebreak. Dumm nur, dass danach gleich wieder die Aufschlagverluste einschlugen. Schuurs gab ihren gleich zweimal zu Null ab - dabei habe ich diese Woche gerade erst ihren Aufschlag so angepriesen  Scratch one-s head

Ich bleibe aber bei meiner Einschätzung: Es war ein Glücksgriff für beide, sich zusammen zu tun. Schuurs spielte ja zuvor mit Mertens, Bertens und Barty - Spielerinnen, die eben auch den Erfolg im Einzel suchen. Grönefeld hatte schon zwei Jahre keine wirklichen Erfolge mehr mit Peschke, Atawo und King. Grönefeld/Schuurs spielen ja gerade mal seit Februar dieses Jahres (Doha) zusammen. Und wenn sie weiter machen, dann holen sie sich einen Titel - davon bin ich überzeugt.

 

Die Frage wird sein, ob Grönefeld Schuurs halten kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass Mertens häufiger Doppel spiele kann und will.

ProAss
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@Jonas, Mertens hat ja jetzt Sabalenka. Mit der sie nicht ganz unerfolgreich bisher war. Smile

Grubmexul
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So und nun muss ich noch ein paar Worte zum Halbfinaltag los werden.
Andreescu gegen Kenin 6:4 7:6(5). Beide sind zusammen nur etwas mehr als ein Jahr älter als Serena Williams. Beide haben sich ein brilliantes Match geliefert. Andreescu setzte bevorzugt ihre variantenreiche Spielweise ein, Kenin machte Tempo. Das waren 2 Stunden pure Unterhaltung und Dramatik, die am Ende kaum zu überbieten war. Beide werden wohl noch häufiger gegeneinander spielen.
Williams gegen Bouzkova. Bouzkova spielte vermutlich den besten Satz ihrer Karriere: 6:1 nach dem ersten Satz. Williams drosch auf die Bälle ein ohne Rücksicht auf Verluste. Es nervte, wie sie nahezu jeden vermeidbaren Fehler zelebrierte, indem sie sich sehr extrovertiert, für mich schon theatralisch, ärgerte und die Schlagbewegung mehrfach trocken übte. Die Weichen auf Sieg Williams wurden bereits im dritten und vierten Spiel des dritten Satzes gestellt. Erst lässt Bouzkova im dritten Spiel drei Breakbälle liegen, dann fängt sie sich mit dem zweiten Breakball das Break zum 1:3. Von da an lief das Match ohne weitere Störungen zum Ende. Es war schon beeindruckend, dass und wie sich Williams trotz vergleichsweise vieler Fehler verbesserte und durchsetzte. Die Erfahrung halt.
Dazwischen lag noch das Doppel: Krejcikova/Siniakova wandelten einen Satzrückstand in einem Sieg um, gegen Barty/Azarenka. Die Sätze waren nur gespiegelt. Ein Break jeweils zum 5:3. Im Match Tiebreak lagen die Tschechinnen schnell 5:0 vor. Es war Azarenka, die zwei Doppelfehler hintereinander setzte, wenn ich mich recht erinnere,
Krejcikova/Siniakova holten sich heute den Titel, für Barty/Azarenka war es ein erfolgreiches Turnier, sie haben den Hartplatz länger erlebt als im Einzel. Das sollte bei in Cinci und New York helfen. Insgesamt stand das Match aber ein wenig im Schatten des zuvor laufenden Einzels und kam bei mir nicht so richtig an.

Franky
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Jochen schrieb:

Auffällig war heute, dass es vor der Aufgabe kein MTO gab. Normalerweise ist das nicht erlaubt.

Ist das so? Meine das schon oft gesehen zu haben.


Ob Sturm oder Schnee - Angie olé

Jochen
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Aufgabe ohne MTO ? Nun ja, Buzarnescu letztes Jahr, aber das war ja so offensichtlich wie auch Siegemund damals in Nürnberg. Ich glaube nicht, dass jeder einfach so damit durchkäme, wenn er sich einfach mitten im Match hinsitzt und sagt, er hört jetzt auf. Oder sie in dem Fall.

Julie
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Bigmat
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scheint aber nicht alzuschwer zu sein.Genauso wie haleps verletzung.

Beide stehen in main draw von cincinati

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