Kommentare von Tennis-Fan

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Sicherlich hat Barbara Rittner ihre Schwächen (s. Lieblinge; Mitteilungsbedürfnis) und Fehler gemacht (s. Kaderbesetzung; Korpatsch), doch jeder, der was macht, begeht auch Fehler. Aber sie hat immer wieder versucht, etwas gegen die heute gängige Kuschelpädagogik zu unternehmen. Immer wieder hat sie darauf hingewiesen, dass es, um in die Spitze zu kommen oder sich dort zu behaupten, Härte und Disziplin bedarf - also die "alten" Tugenden. Dass diese "strenge Art" bei der ein oder anderen Spielerin nicht immer gut ankommt, versteht sich. Doch das ist auch der Job eines Trainers, seinen Schützlingen, wenn notwendig, auch mal in den Allerwertesten zu treten. Es ist aber typisch für unsere heutige Entscheidungskultur, den scheinbar einfachen Weg zu wählen und sich hinter der Meinung der Spielerinnen zu stellen. Welches Signal sendet somit der DFB? Genau, die Spielerinnen entscheiden. Wenn es zu unangenehm für sie wird, wird halt der Trainer ausgetauscht und die Welt ist wieder in Ordnung. Eine fatale Fehlentscheidung und ein schwaches Bild, das der DTB hier abgibt. Bezeichnend die späte Stellungnahme des DTB-Präsidenten - als wäre er von seiner eigenen Entscheidung selbst überrascht. Die üblichen, verlogenen Lobesfloskeln passen ins Bild.

 

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Ich glaube an keinen grundsätzlichen Wechsel. Das Problem ist die Struktur: Jeder Landesverband kocht da sein Süppchen und achtet eifersüchtig darauf, dass ein anderer Landesverband ja keinen Vorteil hat. Immerhin hatte Barbara Rittner medial eine gewisse Präsenz und hat so das deutsche Damentenns nach außen hin recht gut präsentiert. Wollen wir mal auf eine Besserung hoffen. 

 

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Tolles Turner von Nastja. Natürlich hat auch Julia einen prima Einstand gegeben, der für die Zukunft hoffen lässt.  Auch Ella hat nicht enttäuscht. Auf ein nächstes Mal - dann aber mit einer deutschen Endspielteilnehmerin.

 

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Sage ich doch: Nastja läuft hier auf der Seite völlig unter dem Radar. Wenn man das vergleicht, was auf dieser Seite alles über Stusek oder Ella geschrieben wurde - merkwürdig.

 

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Irgendwie läuft Nastasja hier auf der Seite unter dem Radar. Sie hat bisher noch keinen Satz abgegeben, trotzdem wird gesagt, bei ihr laufe es eng. Ich habe sie gestern gesehen und da war ich beeindruckt, wie gut sie ihre lange Verletzungszeit verkraftet hat. Souverän ihr Sieg gestern. Und heute gegen die Nr 139: 6:2 und 6:4. Was will man mehr? Ich finde, dass sie von den Deutschen den besten Eindruck bisher gemacht hat und zurecht im Viertelfinale steht. Wenn sie weiter so spielt, hat sie das Zeug, schon in diesem Jahr sogar unter die ersten 200 wieder zu kommen. 

 

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Hallo zusammen,

da letzte Woche der Stream bei mir funktionierte, hoffte ich, dass das Problem behoben sei. Leider funktioniert er bei mir nun wieder nicht. Funktioniert bei euch der Stream für Altenkirchen?

 

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Geduld, Geduld. Sie hat ja in den letzten Wochen ein recht anstrengendes Programm hinter sich gebracht. Vielleicht braucht sie einfach eine Pause.

 

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Da gebe ich euch recht, die Bilanz ist ernüchternd - was aber nicht die Frage nach der Verantwortung klärt.

 

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Herzlich willkommen auf der Seite. Allerdings finde ich deine Thesen recht vage. Wie kommst du darauf, dass nur für die Rangliste und weniger für die spielerische Entwicklung gespielt wird? Ich denke eher, die Rangliste spiegelt gerade das spielerische Vermögen wider. Der Wunsch und das Ziel in einen Kader zu kommen, ist doch nur verständlich, denn dies ist schließlich mit entsprechenden Fördermittel verbunden. Das heißt nicht, dass direkt Geld überwiesen wird, sondern eher, dass man von Stützpunkttrainern kostenlos und mit Gleichstarken trainieren kann. Ohne diese Förderung wäre für viele aus finanziellen Gründen bereits in diesem Stadium Schluss. Der Begriff "neue Hoffnungsträger" beinhaltet ja bereits das Wort Hoffnung. Jeder weiß aber, dass der Weg nach oben lange und sehr steinig ist und deshalb nur wenige durchkommen. Inwieweit man Rittner die Schuld zuschieben kann, kann ich nicht ermessen. Doch es ist festzustellen, dass in fast allen Sportarten die Deutschen Gefahr laufen den Anschluss zu verlieren. Ist es denn dann nicht eher ein gesellschaftliches Problem? Leistung auf Spitzenniveau ist eben nicht durch Spaß und Kuschelpädagogik zu erlangen, sondern nur durch harte, kontinuierliche Arbeit. Das ist eben in einer Gesellschaft, in der viel über die Work-Life-Balance gesprochen wird, nicht mehr angesagt. 

 

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Beeindruckend. Sie kämpft sich langsam vor. In Antalya, bei ihrem ersten Turnier nach ihrer Verletzung, musste sie noch Vorquali spielen ...Schöne Überraschung.

 

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