Kerber wackelt gegen Sasnovich nur kurz

11.05.2024 - 16:02
Angelique Kerber

Angelique Kerber kommt auf ihrem "Lieblingsbelag" Sand immer besser in Fahrt. Beim WTA-Turnier in Rom gelang ihr bereits der dritte Sieg auf der roten Asche in Folge. Nach ihren beiden Triumphen über Lauren Davis und die an Nummer 17 gesetzte Veronika Kudermetova hatte auch Aliaksandra Sasnovich in der Runde der letzten 32 das Nachsehen. Eine richtig große Aufgabe wartet auf Kerber nun im Achtelfinale. Dort wartet nach ihrem Triumph über die Kasachin Yulia Putintseva die topgesetzte Polin Iga Swiatek.

Kerber startete konzentriert in ihr drittes Match in der ewigen Stadt und profitierte in der Anfangsphase von der schwachen Vorstellung ihrer Gegnerin und spielte sich so eine souveräne 5:1-Führung heraus. Ihr erster Versuch, den Satz für sich zu entscheiden, ging jedoch schief. Bein Stande von 5:3 sollte es dann der erste Satzball sein, der das 6:3 zementierte.

Im zweiten Durchgang zeigte Sasnovich ein komplett anderes Gesicht. Nachdem sie mit 1:2 und einem Break in Rückstand gegangen war begann Kerber zu wackeln und kassierte vier Spielverluste in Folge. Als die in dieser Phase deutlich stärker agierende Sasnovich sich zudem einen weiteren Breakball bei Aufschlag ihrer Gegnerin erspielen konnte, sah vieles nach einer Entscheidung im dritten Satz aus. Doch weder diesen Satzball noch die beiden bei eigenem Aufschlag im Spiel danach konnte sie verwandeln. Stattdessen sah die Kielerin nun die Chance, dieses Match eventuell doch noch in zwei Sätzen zu beenden. Als sie jedoch bei 6:5 zum Matchgeinn servierte, musste sie ihren dritten Aufschlagverlust in diesem Satz hinnehmen. Somit musste der Tiebreak die Entscheidung bringen.

Diesen dominierte die Deutsche von Beginn an. Nach einer schnellen 4:0-Führung zeigte sie ein letztes Mal eine kleine Schwäche und ermöglichte ihrer Gegnerin drei Punktgewinne in Folge. Nachdem Sasnovich es beim Stande von 3:4 und zwei eigenen Aufschlägen nicht gelang, selbst in Führung zu gehen, stand es aus ihrer Sicht auf einmal 3:6 und so sah sie sich drei Matchbällen ihrer Gegnerin gegenüber. Diese Einladung ließ sich Kerber nicht mehr nehmen. Mit dem verwandelten zweiten Matchball erkämpfte sie sich den hochverdienten Einzug ins Achtelfinale von Rom. Dies hatte sie zuletzt 2021 erreicht, scheiterte dort jedoch knapp an der Lettin Jelena Ostapenko.