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Deutsches Trio debütiert in der Weltrangliste

Das deutsche Damentennis darf sich an diesem Montag über drei neue Gesichter in der neu erschienenen Weltrangliste freuen. Mit Valentina Steiner, Alexa Volkov und Luise Reisel gelang innerhalb der letzten drei Wochen insgesamt acht deutschen Spielerinnen der Neueinstieg in die Weltrangliste. Am höchsten debütiert hierbei an diesem Montag die 18-jährige Steiner, die mit neun Punkten direkt auf Platz 1203 einsteigt und die in der nächsten Weltrangliste dank ihren gestrigen Erstrundensieges beim "Chaos-Turnier" in Kursumlijska Banja mit zehn Punkten noch ein Stück höher platziert sein wird.

Die beiden weiteren Neuzugänge liegen hingegen punktgleich auf derselben Position. Alexa Volkov und Luise Reisel steigen dank ihrer dritten Einzelpunktewertung auf Platz 1396 ein und beschließen das aktuelle 75-köpfige Kontingent der im Ranking vertretenen deutschen Spielerinnen, aus dem jedoch in zwei Wochen, wenn die nächste Weltrangliste erscheint, Carolin Raschdorf fallen könnte, die ihre Viertelfinalpunkte aus Santa Margherita di Pula vom Vorjahr abgezogen bekommt.

Neben den drei Debütantinnen gibt es in dieser Woche auch in den vorderen Regionen des Rankings Spielerinnen, die einen neuen Bestwert aufgestellt haben. Die beiden deutschen Nachwuchshoffnungen (sofern man das mit 22 noch sagen kann) Eva Lys und Ella Seidel stehen jeweils auf einer neuen Bestplatzierung in ihrer Karriere. Lys steigt um sieben Positionen auf Platz 105 und nähert sich nun langsam aber sicher den Top 100, die 19-jährige Seidel folgt dank ihres Triumphes in Pazardzhik über Caroline Werner wenig später auf Platz 123.

Werner ist es auch, die in dieser Woche den mit Abstand größten Sprung nach vorne macht. Von Platz 572 geht es für sie um 147 Positionen nach oben bis auf Platz 425. Ihr "career high" hat sie damit jedoch noch nicht erreicht. Dies liegt bei 361 und stammt vom September 2019. Kurioserweise hatte sie damals sieben Weltranglistenpunkte weniger als heute.

Neue Höhen erklommen haben an diesem Montag Selina Dal, ohne weiter gepunktet zu haben, mit Platz 611 sowie auch Marie Vogt, die dank ihres Erfolges in der ersten Qualifikationsrunde in Pazardzhik auf Platz 642 steigt und somit weiter gute Chancen hat, ihr erstes volles Profijahr innerhalb der Top 500 zu beenden.

Ebenfalls ohne Punktezuwachs in der letzten Woche auf einen neuen Bestwert innerhalb der Top 1000 verbessert haben sich Tessa Brockmann (726 -> 720), Helena Buchwald (887 -> 881), Gina Dittmann (914 -> 911) und Eva Bennemann (930 -> 928).

Der größten Sprung außerhalb dieser Marke gelang Mia Mack. Dank des Weltranglistenpunktes, den sie für ihre Hauptfeld-Wildcard beim W75-Turnier im bulgarischen Pazardzhik erhielt, geht es für sie von Platz 1313 auf 1282 nach oben.

Nach dem Ende der Sommersaison mit vielen Turnieren in Deutschland sowie in den angrenzenden Ländern haben die Bewegungen in der Weltrangliste bei den deutschen Damen deutlich abgenommen. Dies dürfte sich spätestens Ende Oktober wieder ändern, wenn nacheinander die beiden W75-Turniere in Hamburg und Ismaning sowie parallel das W75-Turnier im luxemburgischen Petange anstehen.

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