W75-Turnier in Altenkirchen startet am Sonntag


09.02.2024 - 22:20 - Jochen Fehr
Noma Noha Akugue

In der kommenden Woche fällt der Startschuss für die ITF-Turnierserie auf deutschem Boden. Den Anfang macht, nachdem das Januar-Turnier in Stuttgart-Stammheim mittlerweile Geschichte ist, das W75-Turnier in Altenkirchen. Die Burg Wächter Ladies Open, so der offizielle Name seit vorigem Jahr, starten bereits am Sonntag mit der ersten Runde der 24er-Qualifikation. Deutsche Beteiligung ist selbstverständlich garantiert.

Ein 24er-Feld ist die kleinste Möglichkeit, um eine Qualifikation in zwei Runden durchzuführen. Die Top 8 erhalten hierbei in der ersten Runde ein Freilos, die Spielerinnen mit den Nummern neun bis 24 spielen in der ersten Runde deren Gegnerinnen aus. Seit 2023 ist es verpflichtend, dass sich unabhängig der Größe des Feldes immer acht Spielerinnen qualifizieren. Auf welchem Weg dies geschieht, ist jedem Turnier selbst überlassen.

Nach aktuellem Stand gehen in Altenkirchen nur die beiden Hamburgerinnen Ella Seidel und Noma Noha Akugue im Hauptfeld an den Start. Ursprünglich hatte auch Anna-Lena Friedsam einen Start in Altenkirchen nahe ihrer Heimat geplant, nachdem sie jedoch in Doha kurzfristig in die Qualifikation hineingerutscht war, war ein Start in Deutschland in der kommenden Woche passé. Selbstverständlich werden auch noch Wildcards für das Hauptfeld an deutsche Spielerinnen verteilt.

Beste Chancen auf einen direkten Start im Hauptfeld besitzt zudem Mona Barthel. Die 33-jährige führt aktuell das Feld der Nachrückerinnen an und sollte es in jedem Fall noch ins Hauptfeld schaffen. Für die Nummer sieben auf der Nachrückerliste, Stephanie Wagner, könnte es hingegen eng werden. Sie dürfte man in der Qualifikation wieder sehen.

Neben Wagner werden noch weitere deutsche Spielerinnen ihr Glück in der Qualifikation versuchen. Abgesehen von den Wildcards, die noch für die Qualifikation vergeben werden, sind dort auch Julia Middendorf, Kathleen Kanev und Carolina Kuhl zu finden. Kuhl wäre zudem eine Kandidatin für eine Wildcard im Hauptfeld ebenso wie Nastasja Schunk, die zwar auch für Altenkirchen gemeldet hat, aufgrund ihrer langen Verletzungspause jedoch noch keine Chance hat, mit ihrem Ranking ins Feld zu gelangen.

Unter den Top 10 der Nachrückerinnen für die Qualifikation befinden sich drei deutsche Spielerinnen, die sich noch Hoffnungen auf eine Teilnahme in Altenkirchen machen dürfen. Lena Papadakis steht auf Position sechs, direkt gefolgt von Mara Guth. An neunter Stelle befindet sich Jasmin Jebawy, die trotz ihrer Tennis-Weltreise ab und zu auch mal in der Heimat aufschlägt.

Im Vorjahr firmierten die Burg Wächter Ladies Open noch unter der mittlerweile nicht mehr existenten Kategorie W60. Damals gelangten mit Yana Morderger, Carolina Kuhl und Kathleen Kanev drei deutsche Spielerinnen über die Qualifikation ins Hauptfeld. Am besten abgeschnitten hat dort Noma Noha Akugue, die bis ins Halbfinale gelangte und dort der Belgierin Greet Minnen unterlegen war. Titelverteidigerin ist die Dänin Clara Tauson. Sie wird ihren Titel jedoch nicht verteidigen.